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Text
Vers 1:
Hey, draußen wird’s schon langsam hell, siehst du die Bäume blühn?
Komm lass uns nochmal losgehen und um die Häuser ziehen
mit dem Bier in der Jacke und den alten Fantasien,
dem Sommer entgegen und im Kopf die Melodien
der Zeiten, die mal unsre warn, der glorreichen Tage.
Wir hatten den Rhythmus für jede Lebenslage.
Immer ganz locker und immer ein Lied,
auf den Lippen ein Lächeln und im Bauch den Beat.
Von ner Single aus Vinyl, drei Minuten, zehn Sekunden,
habn wir mehr gelernt als in mancher Unterrichtsstunde.
Chorus:
Du sagst, das ist doch alles schon so lange her.
Doch es kommt mir vor als ob’s grad erst gewesen wär.
Alles offen, alles frei und unsre Songs im Radio.
Ey, das ist nicht vorbei, das ist immer noch so.
Vers 2:
Wir haben uns geschworn gegen die Strömung gegen den Wind,
dass die Dinge nicht so bleiben dürfen, wie sie sind,
dass wir irgendetwas ändern müssen, jetzt und hier
und nicht nur einfach zuschaun bei dem Mist, der passiert.
Dass wir wie Pfähle im See trotzen den Fluten,
die Welt war dumm und ungerecht und wir warn die Guten.
Chorus:
Du sagst, das ist doch alles schon so lange her.
Doch es kommt mir vor als ob’s grad erst gewesen wär.
Alles offen, alles frei und unsre Songs im Radio.
Ey, das ist nicht vorbei, das ist immer noch so.
Vers 3:
Leg deinen Kopf an meine Schulter und träum dich zurück,
jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick.
Es war nicht alles Gold, manchmal chaotisch und verrückt,
es ging drunter und drüber und doch war es Glück.
Unsre Welt, die war voll Treu und voll Glauben.
Und die Steine habn geweint vom Blick deiner Augen.
Chorus:
Du sagst, das ist doch alles schon so lange her.
Doch es kommt mir vor als ob’s grad erst gewesen wär.
Alles offen, alles frei und unsre Songs im Radio.
Ey, das ist nicht vorbei, das ist immer noch so.